Die Geschichte: 20 Jahre CarElvetia

In den letzten 20 Jahren geschah fast nie etwas wie es geplant war. Aber das Corona-Jahr 2020 stellt alles erlebte Chaos in den Schatten. Wie es uns trotzdem gelang die geplanten Hilfsgütertransporte (irgendwie) durchzuführen und die Unterstützungen vor Ort sogar auszubauen lesen Sie unter: Geschichte

Roma-Kinder: Auch wir gehen zur Schule!

In der Stadt Roman war unsere erste Hilfe für Kinder die Einrichtung eines Kindergartens im Sommer 2005. Seither haben viele Hilfsgüter aus Schänis den Weg nach Roman und die Region gefunden. Ganz in der Nähe befindet dich auch «unsere» Berufsschule. Seit vielen Jahren sind wir regelmässig in Roman und haben deshalb auch die Umsiedlung der Roma-Bevölkerung mitbekommen. Wie das vor sich ging und welche Konsequenzen das für die Betroffenen hatte entnehmen Sie dem nachfolgenden Info-Blatt.

Dank verschiedenartiger Unterstützung können sich die Roma-Familien behaupten. Bei den Massnahmen für Arbeitsbeschaffung machen sie gut mit und zeigen Leistungswillen und eine grosse Kreativität.. Dass für die vielen Kinder auf privater Initiative eine eigene Schule ins Leben gerufen wurde schätzen die vielen Kinder und auch deren Eltern.

In den vier Jahren seit Bestehen der Schule konnten schon einige Kinder in die öffentlichen Regelschulen wechseln. Dadurch entstehen allerdings neue Bedürfnisse (vorgeschriebenes Schulmaterial und Kleidung, Bewältigung schwieriger Schulwege etc.).

Viele dieser Kinder sind im Alter für die Unter- oder Mittelschulstufe. Ohne die Bemühungen aller Beteiligter wäre ihnen aber der Schulbesuch weiterhin unmöglich geblieben.

Wir unterstützen dieses private Schulprojekt überzeugt und gerne. Mit alle den Kindern zusammen freuen uns auf Ihre Mithilfe.

P.S. Die Kontoangaben für Ihre Unterstützung/Spende finden Sie am Schluss des beigefügten Infoblattes.

Hilfsgütertransporte vorläufig unterbrochen

Die Durchführung unserer Hilfsgütertransporte ist durch die herrschende Pandemie und deren Auswirkungen in Frage gestellt. Die unterschiedlichen Massnahmen zur Eindämmung in allen europäischen Ländern verunmöglichen uns zunehmend, dass die Transporte, die Warenverteilung und die Platzierung der Hilfsgüter in der gewohnten Art durchgeführt werden kann. Aus diesen Gründen sehen wir uns gezwungen, ab sofort auf die Annahmen von Hilfsgütern zu verzichten.

Sobald allfällige Lockerungen beschlossen und wirksam sind und auch die Importvorschriften definitiv angepasst wurden, werden wir auf den Annahmestopp zurückkommen. Ueber allfällige neue Bestimmungen werden wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle informieren.

Für die Begleitungen in unseren Projekten und das Organisieren von dortigen Aktivitäten, sowie für das Beschaffen von Hilfsgütern in Rumänien werden wir selbstverständlich regelmässig so oft wie möglich und notwendig nach Rumänien reisen. Auch alle unsere Nothilfeleistungen und Unterstützungen (Schule + Ausbildungen) gehen unvermindert weiter. Durch verschiedene pandemiebedingte zusätzliche Notfälle wurde die Nothilfe via die Sozialzentren sogar ausgeweitet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis! Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch oder via E-Mail.

Transporte letztes Jahr mehrmals verschoben

Die Corona-Situation hat uns letztes Jahr mehrmals gezwungen Transporte zu verschieben. Entweder waren Grenzen geschlossen oder im einen oder dem anderen Land galten Ausgangs- und/oder Versammlungsvorschriften. In den zu durchfahrenden Ländern Österreich und Ungarn gilt Einiges davon heute noch – oder wieder! Zum Glück konnten wir 2020 alle drei geplanten Transporte, zwar mit aufwendigem Umorganisieren, trotzdem durchführen. 

Wir verfolgen die Entwicklungen laufend und sind deshalb regelmässig in Kontakt mit unseren Vertrauensleuten in Rumänien. Da die Bezirke in Nordostrumänien Anfang Februar einige Restriktionen lockern konnten sind wir zuversichtlich, unseren geplanten Transport im Februar 2021 durchführen zu können.

Gummistiefeli und Bleistifte entscheiden…

…im weiteren Sinne darüber ob ein Kind den Kindergarten oder die Schule besuchen kann!

  1. Nur mit Stiefelchen kommen Kinder durch die schlammigen und /oder verschneiten Wege zum Chindsi oder zum Schulhaus.
  2. Am Anfang eines Schuljahres müssen die Kinder alles vorgeschriebene Schulmaterial (Schreibwaren, Hefte usw.) dabei haben. Ansonsten werden sie oft mit dem Hinweis: «Du kannst im nächtsen Jahr wieder kommen» nach Hause geschickt!

Beides, Stiefeli und Schulmaterial, können viele Eltern nicht kaufen da es auf dem Land fast keine Arbeitsplätze, also auch keine Entlöhnung gibt. Die Familien sind oft Selbstversorger, bzw. ist Tauschhandel (z.B.Tomaten gegen Stoff) an der Tagesordnung.

Deshalb besorgen wir den betroffenen Kindern die benötigten Sachen: Wetterfeste Kleider und Schuhe/Stiefel und das fehlende Schulmaterial. Den geltenden Vorschriften und unserem Vorgehen der direkten Hilfe entsprechend, können wir ausschliesslich neue Waren als zollfreie Hilfsgüter mit nach Rumänien nehmen. Einen Teil der Waren können wir als Hilfsgüter aus der Schweiz mitbringen, sehr Vieles müssen wir aber vor Ort kaufen.

Damit Kinder nicht vom Chindsgi- und Schulbesuch ausgeschlossen werden, oder ein ganzes Jahr der Grundausbildung verpassen weil ein Heft oder ein Spitzer fehlt, sind wir dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen. Im letzten Herbst konnten wir vielen Kleinen mit dem nötigen Schulmaterial den rechtzeitigen Chindsgi- und Schulbesuch ermöglichen. Aktuell statten wir etwa 120 Kinder in einer abgelegenen Berggemeinde (mit noch abgelegeneren Aussendörfern) mit Winterkleidern und Winterstiefelchen aus. Helfen Sie uns bitte, diesen Kindern zu helfen!

Wir danken Ihnen, auch im Namen der betroffenen Kinder,  im voraus für Ihre Spende auf unser Spendenkonto bei der Bank Linth LLB AG in Uznach,

IBAN: CH26 0873 1001 2944 7201 7

Geburtstag – Spende

Sie haben im Jahr 2021 etwas Spezielles zu feiern?

Lassen Sie bitte Kinder aus armen Familien und Bedürftige in Ostrumänein auch ein wenig mitfeiern – Danke !

Einen runden Geburtstag, einen Hochzeitstag, die Pensionierung oder sonst einen denkwürdigen Tag. Denken Sie doch dabei bitte auch an die vielen Kinder in Rumänien bei denen es nichts zu feiern gibt. Die frieren und hungern wie an allen anderen Tagen.

Um diese Elends-Spirale zu durchbrechen unternehmen wir direkt und bei den einzelenen Personen etwas:

A) Nothilfe mit Nahrung und Bekleidung

B) Organisation der Unterkunft (viele Kinder leben auf der Strasse)

C) Schule und Ausbildung

Anstelle von Geschenken können Sie Ihre Gäste, Gratulanten, Partner usw. empfehlen, einen Betrag in ein Kässli für rumänische Kinder zu legen. Wir versichern Ihnen, dass jeder so gesammelte Franken einem Kind in Rumänien einem armen Kind in Rumänien zu gute kommt.

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen im Namen der vielen Kinder im voraus.

Details zur unserer Arbeit finden Sie unter Spenden und die Angaben zu Adresse, Kontonummern etc. unter Kontakt.

Aus dem Jahresbericht der Berufsschule

Schuljahr 2019-/2020 – Schülerzahl gesamt: 148 in acht Klassen

22 Schüler*innen haben das 4. Jahr erfolgreich abgeschlossen.

18 Schüler*innen  legten die Maturaprüfung ab, 15 davon also 83 %, haben  erfolgreich bestanden = 20 % über dem Landesdurchschnitt!

Vier der diesjährigen Maturand*innen, drei jungen Frauen und einem jungen Mann, können wir durch ein Stipendium das Studium an einer Universität in Iasi oder Bacau ermöglichen. Aktuell befinden sich also acht Student*innen in unserem Stipendienprogramm.

Schuljahr 2020/2021 – Schülerzahl gesamt: 166 in acht Klassen

Unterstützen auch Sie die Berufsausbildung und/oder ein Studium junger Leute. Gut ausgebildete Berufsleute sind die Zukunft – auch und ganz speziell in Rumänien! Angaben zu den Kosten sehen Sie auf der letzten Seite unserer aktuellen Berichtes. Bericht Herbst 2020 4 Seiten OES

 

 

 

Kontoangaben für Ihre Spenden

Bank Linth LLB AG, Uznach IBAN: CH26 0873 1001 2944 7201 7

Raiffeisenbank Schänis-Amden IBAN: CH36 8080 8001 8978 6789 4

CarElvetia – Stiftung für Direkthilfe in Rumänien  –  Fam. Kempf-Delacôte  –  Biltnerstrasse 30, CH-8718 Schänis,  Tel. 055 615 15 21 / e-mail: k.kempf(at)carelvetia.ch

Für Ihre Spende danken wir Ihnen im voraus herzlich.

Stipendienprogramm/Frühlingsbrief 2020

In unserem Frühlingsbrief berichten wir auch im Detail über das im letzten Jahr neu geschaffene Stipendienprogramm. Vor allem ist es aber auch ein klares Bekenntnis zu unseren Bemühungen und Unterstützungen  der Benachteiligten im ärmsten Teil Rumäniens. Ein wesentlicher Teil unserer Aktivitäten gilt weiterhin der Nothilfe aller Art (Kleider, Bettwäsche, Schulmaterial, Lebensmittel, Heizmaterial und und…). Der zweite Pfeiler der Hilfe gilt den Unterstützungen der schulischen und beruflichen Ausbildung von Kindern aus extrem armen Familien. Unsere diesbezüglichen Bemühungen kommen im Frühlingsbrief detailliert zur Sprache. Obwohl immer wieder neue Herausforderungen zu meistern sind, stimmen uns die Erfolge in verschiedenen Gemeinden zuversichtlich!

Den ganzen Frühlingsbrief können Sie hier lesen: Bericht Frühling 2020 4 Seiten OES